Große Kunst ganz nah: Im Oktober 2027 feiert das Von der Heydt-Museum Wuppertal sein 125-jähriges Bestehen! Aus diesem Anlass erzählt die Ausstellung „Wege in die Moderne“ von der zukunftweisenden Rolle, die das museale Sammeln und die Vermittlungsarbeit im Tal der Wupper für die Wahrnehmung und die Etablierung der Avantgarden am Beginn des 20. Jahrhunderts spielte. Claude Monet, Auguste Rodin, Marianne von Werefkin, Wassily Kandinsky und Pablo Picasso sind dabei nur einige besonders prominente Namen, hinter denen viele weitere stehen. Aber sie zeigen besonders deutlich, mit welcher Offenheit für die eigene Gegenwart und mit welchem Mut zur Zukunft in Wuppertal zu Anfang des 20. Jahrhunderts ausgestellt und gekauft wurde. Keineswegs zufällig war es das heutige Von der Heydt-Museum, das 1911 das erste Bild von Pablo Picasso für eine öffentliche Sammlung erwarb – weltweit.
„Wege in die Moderne“ macht den früh zusammengetragenen Kernbestand der Wuppertaler Sammlung zur Moderne auf neue Weise sichtbar und lesbar. Die Ausstellung ordnet die hochrangigen Werke nicht allein in größere historische und kunsthistorische Zusammenhänge ein. Sie stellt ihnen auch berühmte Gegenstücke aus anderen bedeutenden privaten und öffentlichen Sammlungen zur Seite. Zudem werden temporär zahlreiche Hauptwerke nach Wuppertal zurückkehren, die hier erstmals überhaupt präsentiert bzw. erworben worden waren, sich heute aber an anderen Standorten befinden.