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Edvard Munch

Sternennacht

Öl auf Leinwand

108,5 x 120,5 cm

Erworben 1966 aus Mitteln der Von der Heydt-Stiftung mit einem Zuschuss des Westdeutschen Rundfunks, Köln.

Kunst zum Hören

Edvard Munch, Sternennacht, 1893/97 Annette Quast

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Titel:Sternennacht
Künstler:in:Edvard Munch
Entstehungszeit:um 1893/97
Objektart:Gemälde
Material und Technik:Öl auf Leinwand
Inventarnummer:G 1179
Edvard Munch (1863-1944) kommt in der Entwicklungsgeschichte der modernen Kunst eine herausragende Bedeutung zu. Schon 1885 zeigt sich in seinen Werken eine betont subjektive Sicht der umgebenden Wirklichkeit, die wie seine Verselbständigung der künstlerischen Mittel bis in die Gegenwart hinein für viele Künstler:innen vorbildlich blieb.
Die „Sternennacht“ gehört zu den frühen geheimnisvollen Landschaften aus Asgardstrand. Eingetaucht in diffuse Blautöne, zeigt sie rechts einen sich in die Tiefe erstreckenden Zaun, den Umriss von Bäumen und die geschwungene Küstenlinie des Meeres, auf der ein Stern einen langen Widerschein hinterlässt. Die nächtliche Landschaft erscheint bei Munch als Stimmungsträger; sie ist ausdrucksstarker Spiegel seiner Empfindungen. Eindringlich werden Einsamkeit und bedrängende Leere in der symbolischen Landschaft vor Augen geführt. Dennoch ist im Licht ein Hoffnungsschimmer sichtbar, der das Dunkel der Depression leise aufhebt.
Das Von der Heydt-Museum zählt allein fünf Gemälde und zahlreiche grafische Arbeiten von Munch zu seinem Bestand. Die Gemälde „Bildnis Frau Alexander Thalow“ und „Winterlandschaft bei Mondschein“ kamen als Schenkungen Eduard von der Heydts in die Sammlung. Die Kunst des lange in Berlin tätigen Norwegers lernte von der Heydt Anfang der zwanziger Jahre durch die Vermittlung des Direktors der Nationalgalerie Ludwig Justi kennen.

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