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Ausstellungen

Porträt von Pablo Picasso im Atelier in Notre-Dame-de-Vie, Mougins, April 1965 Fotograf André Gomès, April 1965, Musée National Picasso – Paris © RMN-Grand Palais (Musée National Picasso-Paris) / Michèle Bellot © André Gomes © Succession Picasso 2022

Figur! Meisterwerke aus der Sammlung des Von der Heydt-Museums zu Gast im Skulpturenpark Waldfrieden
18. März – 20. August 2023

Erstmals werden ausgewählte Hauptwerke aus der Skulpturensammlung des Von der Heydt-Museums im Skulpturenpark Waldfrieden und somit in einem neuen Kontext präsentiert. In Kooperation zwischen den beiden Wuppertaler Institutionen entsteht eine Ausstellung, die sich auf die menschliche Figur aus der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts konzentriert. Schlaglichtartig macht die Ausstellung das ganze Spektrum möglicher Auffassungen des menschlichen Körpers sichtbar: von Klassizismus und Realismus über impressionistische, expressionistische und abstrahierende Ansätze bis hin zur Neuen Figuration der Zeit nach 1950. Präsentiert werden Werke unter anderen von Auguste Rodin, Edgar Degas, Hans Arp und Alberto Giacometti.

 

Franziska Holstein
Freundschaftsanfrage No. 2
1. April 2023 – 24. September 2023

Form und Farbe bezeichnen nichts anderes als das, was sie selbst sind – diese fundamentale Erkenntnis des frühen 20. Jahrhunderts eröffnete Künstler:innen ein ganz neues Feld der freien Gestaltung und des visuellen Experimentierens. Das zeigt sich in vielen Werken der Von der Heydt-Sammlung. Auch der Kosmos der Malerin Franziska Holstein (*1978 in Leipzig) ist reduziert und basiert auf der Variation geometrischer Grundformen sowie einer je Bildserie festgelegten Farbskala. Was sie von der als Richtung definierten konstruktiven und konkreten Kunst aber unterscheidet, ist ihr prozessuales Arbeiten: Sie entwickelt ihre Tableaus, indem sie mehrere Kompositionen als Schichten übereinanderlegt und so sehr strenge und gleichzeitig dynamisch und lebendig wirkende Bildoberflächen schafft. Mit der zweiten Freundschaftsanfrage setzt das Von der Heydt-Museum eine Ausstellungsreihe fort, in der renommierte zeitgenössische Künstler eingeladen werden, sich mit den reichhaltigen Beständen des Hauses auseinanderzusetzen. 2022 nahm der Fotograf HansChristian Schink die erste Freundschaftsanfrage an.

 

Pablo Picasso – Max Beckmann
Mensch, Mythos, Welt
17. September 2023 – 7. Januar 2024

Pablo Picasso (1881 – 1973) und Max Beckmann (1884 – 1950) sind Schlüsselfiguren der Moderne. Beide leisten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entscheidende Beiträge zu einer Neudefinition der Möglichkeiten und der Aufgaben gegenständlicher Malerei. Auf breiter Basis und im Rahmen einer Ausstellung miteinander vergleichen konnte man ihre Werke und damit ihre künstlerischen Haltungen und Auffassungen indes noch nie. Das Von der HeydtMuseum Wuppertal und das Sprengel Museum Hannover haben sich zusammengetan, um dies erstmals zu ermöglichen. Das Von der Heydt-Museum ist mit der ersten Station der Gemeinschaftsausstellung offizieller Partner des internationalen Projekts „Celebration Picasso 1973-2023“, das 2023 an den 50. Todestag des Künstlers erinnert.Das Von der Heydt-Museum war das erste Museum weltweit, das ein Gemälde von Pablo Picasso erworben hat, und zwar im Jahr 1911. Und eines der Schlüsselwerke Max Beckmanns, sein „Selbstbildnis als Krankenpfleger“ (1915), wurde schon 1925 durch den Barmer Kunstverein für den öffentlichen Kunstbesitz in Wuppertal gesichert.

Beckmann und Picasso, die die bewegte Epoche vom Fin de Siècle über zwei Weltkriege bis in die Zeit nach 1945 durchlebten, haben mit ihrer Kunst unseren Blick auf das 20. Jahrhundert geprägt. Von unterschiedlichen Voraussetzungen ausgehend, gelangten sie eigenständig zu individuellen Lösungen großer Fragen der Kunst und kreisen mit ihrem Schaffen um Kernfragen der menschlichen Existenz. Trotz unterschiedlicher künstlerischer Auffassungen berühren ihre Positionen sich dabei immer wieder auf überraschende Weise.

 

Erinna König – Retrospektive (AT)
28. Oktober 2023 – 25. Februar 2024

Die Ausstellung ist die erste Retrospektive nach dem frühen Tod der Düsseldorfer Künstlerin Erinna König im Herbst 2021. Gewürdigt werden soll damit eine für NRW bedeutende Künstlerin, die insbesondere in der rheinischen Szene eine Schlüsselrolle spielte. Die Ausstellung findet im Zuge der Aufarbeitung des Nachlasses von Erinna König statt. König, geboren in Warstein 1947, studierte an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Dieter Roth und Joseph Beuys und blieb nach ihrem Studium in Düsseldorf, wo sie ihre einzigartige Position in der Kunstlandschaft von NRW festigte. Sie bearbeitete Gebrauchs- und Alltagsgegenstände individuell durch skulpturale und malerische Eingriffe. In der Retrospektive soll eine Auswahl über ihr gesamtes Schaffen hinweg gezeigt werden: Objekte, Installationen, Fotografien und Grafiken.

 

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