Peter Schenck

AKTUELL

14.04. - 25.08.2019

Peter Schenck

Der berühmteste Elberfelder,
der jemals in Vergessenheit geriet

Peter Schenck (ca. 1660-1718) gilt als der Miterfinder des Farbstiches. Die Kunstgeschichtsschreibung zählt ihn zwar zu den Niederländern, doch geboren wurde er in (Wuppertal-) Elberfeld. Im 17./18. Jahrhundert, einer Zeit, die als Hochblüte europäischer Bildkunst gilt, erzielte er beachtliche kommerzielle Erfolge als Druckgrafiker, Verleger und Hofgraveur von König August dem Starken von Sachsen-Polen. Bis auf einige wenige Beiträge in der Fachliteratur ist Schenck in den vergangenen Jahrhunderten jedoch beinahe in Vergessenheit geraten. Die Ausstellung des Von der Heydt-Museums rückt diesen bislang wenig beachteten Künstler erstmals wieder ins Rampenlicht.

Das Museum verfügt über ein ansehnliches Konvolut druckgraphischer Werke von Schenck, die es nun erstmalig im Rahmen einer Ausstellung zeigt. Die Sonderschau mit seinen faszinierenden Grafiken soll nicht nur die thematische Vielseitigkeit und Könnerschaft des Künstlers ausweisen, sondern auch ästhetische und technische Fragen beleuchten. Im Dialog mit den Grafiken von Schenck präsentiert die Schau Werke seiner Zeitgenossen, um die Bedeutung dieses Elberfelders angemessen zu würdigen.
Lady Howard

Lady Howard, spätes 17. Jh./frühes 18. Jh., Mezzotinto

Bunter Vogel

Bunter Vogel, spätes 17. Jh./frühes 18. Jh., Farbstich

Peter Schenck
Religiöse Darstellung, Löwe und Insekten , spätes 17. Jh./frühes 18. Jh., Farbstich
Das Innere der Peterskirche in Rom, spätes 17. Jh./frühes 18. Jh., Farbstich
Renatus Descartes, spätes 17. Jh./frühes 18. Jh., Mezzotinto
Alle Von der Heydt-Museum Wuppertal

Schenck Peterskirche

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