Aussenansicht_Museum

MUSEUM

Das Von der Heydt-Museum besitzt eine der reichsten Sammlungen Deutschlands. Schwerpunkte bilden Gemälde der niederländischen Kunst des 16. und 17. Jahrhunderts, Malerei und Graphik des 19. Jahrhunderts mit exzellenten Bildern des Impressionismus sowie die Malerei des 20. Jahrhunderts, wobei hier der Expressionismus mit herausragenden Werken vertreten ist. Diese beeindruckend umfangreiche Sammlung entstand im Lauf von mehr als hundert Jahren durch reiche Stiftungen und Schenkungen aus der Bürgerschaft sowie große Ankäufe.Trotz des verheerenden Aderlasses, den das Museum in der nationalsozialistischen Aktion "entartete Kunst" hinnehmen musste, umfasst die Sammlung heute 3000 Gemälde, 400 Skulpturen und ca. 30.000 Arbeiten auf Papier.

Seit seinen Anfängen im 19. Jahrhundert ist das Museum vom Bürgertum der Städte Barmen und Elberfeld, die 1929 zu "Wuppertal‘ verschmolzen, geprägt. Wenn das Museum heute über eine der reichsten Sammlungen Deutschlands verfügt, ist das in erster Linie den Wuppertaler Bürgern und ihrem Kunst- und Gemeinsinn zu verdanken. Vor allem die Elberfelder Bankiersfamilie Von der Heydt und die im Barmer Kunstverein organisierten Kunstinteressierten erwarben bedeutende Werke der Kunst und stifteten sie "ihrem Museum".

In der Von der Heydt-Kunsthalle wird internationale Gegenwartskunst gezeigt. Die Dependance des Museums befindet sich in Wuppertal-Barmen auf geschichtsträchtigem Boden, in der sogenannten Ruhmeshalle. Im Jahr 1900 von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht, nutzte sie bereits damals der Barmer Kunstverein für Ausstellungen.

Museum Innenstadt 1911

Das Von der Heydt-Museum befindet sich mitten in der Fußgängerzone von Wuppertal-Elberfeld. Ursprünglich als Rathaus errichtet, wurde das Gebäude am Turmhof 1902 zum Städtischen Museum umgewidmet. Seit 1961 trägt es den Namen Von der Heydt-Museum.

Historische Aufnahme 1911/12

Museum Innenstadt 1900

Ruhmeshalle in Barmen, um 1900